Mittwoch, 8. März 2017

Porto Card thago

Ich freue mich euch mitteilen zu können, dass Porto Carthago als Kartenspiel (Arbeitstitel: Porto Card thago) in Zusammenarbeit mit Game's up vermutlich im Herbst 2017 erscheinen wird.

Dieser Test machte Lust auf mehr - ihr könnt gespannt sein!

Sehr schönes Dienstagmorgentreffen und Testen mit Jeff Allers und Ralph Bienert. Sicher, das Spiel benötigt noch Feinschliff und viel Arbeit, aber das Potential ist deutlich ersichtlich.

Dienstag, 24. Januar 2017

Die Steinzeit in Japan

Nachdem meine Frau letzten Freitag einige Arbeitskolleginnen zu uns nach Hause zum Spieleabend eingeladen hat, bin ich ins NHU zum Spieletreff "geflohen". Wir haben auch nur 6 Stühle bei uns :-)

Nach einer Aufwärmrunde Stone Age, das immer noch gerne gespielt wird, konnte ich das hoch gehandelte und für mich neue Spiel Nippon, aus der What's Your Game Schmiede Kennenlernen.

Leider waren wir nur zu zweit am Tisch, denn das Spiel soll wohl mit mehr Spielern (noch) besser sein, aber was solls.
Gegenüber Madeira vom gleichen Verlag - zu dem ich nie den rechten Zugang bekam, finde ich mich in Nippon deutlich besser zurecht.

Vor allem das Nehmen von Figuren und damit verbundene Taktieren macht sehr viel Spaß. Dieses Element hätte noch stärker herausgestellt werden müssen, denn letztendlich bestimmt die Figurenfarbe nur, wieviel Strafgeld ich zahlen muss.

Ebenfalls hat mir der Spielrhythmus sehr gut gefallen - dss es keine starren Runden gibt und man nicht gleichzeitig "Konsolidieren" muss. Die Entwicklungen und Verzahnungen auf dem eigenen Tableau und auf den Fabriken machen ebenfalls Spaß.

Auf der Negativseite landet die topographische Komponente mit den Mehrheitsverhältnissen in den Regionen, die starren Boni und der zweifelhafte Nutzen von Eisenbahn und Schiffen. Möglicherweise kommt das Element mit 3 oder 4 Personen mehr zu Tragen.

Die 4 Stunden, mit "Gastgeberablenkungen", Erklärung, Auf-, Abbau und Regelnachschlagen haben sich gut angefühlt!

Dienstag, 10. Januar 2017

Schulung in Gamedesign

Am Montag (2.1.2017) lud uns (Jeff und mich) ein Professor der Miami University ein, um ein Referat über Spieleentwicklung und Spieleproduktion zu halten. Nachdem Jeff über Spielentwicklung und ich über die Produktion geredet hatte, spielten wir mit den 8 Teams zu je 3-4 Leuten verschiedene einfache Spiele, um dann ein Feedback zu bekommen, was an dem Spiel Spaß macht und was eventuell nicht.
Bis Freitag hatten die Studenten dann Zeit, ein eigenes Spiel zu entwerfen und wir waren sehr gespannt, wie die Ergebnisse ausfallen würden.


Am Freitag (6.1.2017)  wurden Jeff und ich dann eingeladen, die Spielideen der Miami University Studenten zu begutachten und Feedback zu geben.
Es war klar, dass es sich nur um einfachste Ideen handeln könnte, denn es waren nur 4 Tage Zeit. Alle hatten ein Set an Materialien bekommen, dass sie benutzen könnten, oder das ihnen Inspiration liefern könnte, aber es dürfte auch jedes andere Material genutzt werden. Die meisten der 8 Ideen (8 Arbeitsgruppen) waren Laufspiele mithilfe von Würfeln und Ereigniskarten.
Eine Idee war aber herauszuheben: Es galt einen bestimmten Baustein zu greifen, nachdem man ein Kartenset gebildet hatte. Aus 2 gleichfarbigen Teilen setzt man ein Möbelstück zusammen. Dazu ein einfaches Kartendrafting. Das funktionierte zwar nicht 100%ig, aber mit kleinen Regeländerungen könnte man sich schon ein ganz gutes Spiel vorstellen.

Es hat uns und den Studenten wohl sehr viel Spaß gemacht.
Vor allem sollte das auch deren Begeisterung für Brettspiele entfachen. Vielleicht erfahren wir, ob das gelungen ist.

Donnerstag, 29. Dezember 2016

Das letzte Mal spielen in 2016 (vermutlich).
 In Blankenburg stand auch das Treffen mit sehr liebgewonnenen Mitspielern an.

Jeff hatte natürlich unser „Horde“ Projekt überarbeitet, obwohl ich gesagt habe, wir sollen erst mal im alten Design testen - aber er ist ja auch ein Bastler vor dem Herrn und hatte die Zeit. Jona war sehr angetan, und bis auf kleine Wertungsanpassungen und Details, die das Spielgefühl noch positiver gestalten gab es wenig zu maulen.

Zweites Spiel war 7 Wonders und für mich zum ersten mal mit der Cities Erweiterung. Wow - was da tolle Karten reingepackt wurden. Schon bei den ersten paar, die ich zu Gesicht bekam habe ich mich in die verliebt.
Reichte zwar nicht ganz zum Sieg, aber noch nie kam ich mit so wenigen wirklich eigenen Rohstoffen durch die Partie.

Und jetzt rutschen wir alle hoffentlich gut ins neue Jahr 2017!

Samstag, 3. Dezember 2016

Die Phalanxx marschiert ins NHU ein

Seit längerem schaffte ich es mal wieder zum Spieletreff ins Nachbarschaftshaus Urbanstraße (Neukölln).
Dort konnte ich gleich mein Phalanxx in einer 3er Runde vorstellen. Vor lauter Erklären und aufpassen, dass die anderen die Aktionen korrekt durchführen, verzettelte ich mich schnell bei meinem eigenen Spiel. So geht es mir allerdings sehr oft - also nichts ungewöhnliches. Das witzigste war, dass die Mitspielerin sich strikt weigerte, ihre eigenen Würfel zu reduzieren "nein - da verliere ich ja Geld! Das will ich nicht". Obwohl ich ihr das immer wieder empfahl. Sie würfelte zumeist ziemlich gut, sodass sie trotzdem einiges Sinnvolles tun konnte und am Ende gewann sie die Partie - zwar denkbar knapp - aber es reichte.

Als zweites Spiel hatte ich die Chance endlich das weitbeachtete Great Western Trail zu testen. Die beiden anderen kannten es bereits und so stand der Erklärung nichts im Wege.
Anfangs wirkt alle sehr Kleinteilig und überfrachtet, aber schon nach den ersten Durchgängen lüfteten sich die Schleier immer mehr. Es gibt wahrlich vieles zu Entdecken und auch wenn die Partie samt Erklären über 3 Stunden dauerte, so war sie doch nie langweilig. Nach und nach offenbarten sich meine Fehler, aber die erste Partie ist eh nur zum Kennenlernen da. Als wir dann auf der Zielgeraden waren, wurde klar, dass es nur noch um den zweiten Platz ging. Die Schlusswertung gestaltete sich als weiteres Monster und am liebsten hätte man mit diesem neu gewonnenen Wissen, gleich die nächste Partie folgen lassen, aber die Zeit war schon sehr weit fortgeschritten. Auch das Abbauen gestaltete sich langwierig - schnell geht fast gar nichts bei Great Western Trail.
Zum Thema muss ich noch ein paar Worte verlieren: das ist von vorne bis hinten drübergestülpt und lässt nur mit viel Wohlwollen Schlüsse auf die Abläufe zu.
Gegenüber Mombasa hat der gute Alexander Pfister noch eine Schippe draufgelegt, was die Komplexität und die Zahl der Stellschrauben angeht, aber scheinbar kommt das in der "Freakszene" gut an und auch ich kann mich dem schwer entziehen...

Mittwoch, 9. November 2016

Pankespieler

Auf dem Spieletreff in Pankow könnte ich seit langem mal wieder meine Zelte aufschlagen. Neben der Präsentation von Phalanxx ging es auch darum, in die Neuheiten zu schnuppern, was bisher einfach zu kurz gekommen ist.
Wir starteten gleich zu viert mit Phalanxx und nach den ersten etwas holprigen Durchgängen waren die Aktionsmöglichkeiten verstanden. Es sollte ein spannendes Finish werden, wobei natürlich alle Beteiligten noch zahlreiche Spielfehler begangen hatten, aber dafür sind Erstpartien da - zum Lernen.

Zweites Spiel war die Weltausstellung 1893 vvon DLP Games. Der Erfolg von Orleans ermöglicht es dem Verlag jetzt auch mehr, als nur ein neues Spiel zu veröffentlichen. Die Weltausstellung stellt dabei nicht ein solches Schwergewicht dar und bringt das Mehrheitenspiel in gefälligen Bahnen daher. Alles wohl sortiert und mit gewissen Zwängen, allerdings kann es einfach nicht sein, dass zum Spielende die Runde nicht beendet wird und somit manche Spieler einen kompletten Zug weniger zur Verfügung haben.

Letztes Spiel des Abends sollte First Class von Hans im Glück sein. Der schon zitierte Vergleich mit Russian Railroads drängt sich aus mehreren Gründen auf. Neben Thema und  Autor, sind auch weitere Aktionen und Wertungen sehr ähnlich - also ein Aufguss mit Abwandlungen. Die Wertung der Strecke und diverse Möglichkeiten wurde vereinfacht, aber bei der Wertung und vor allem die Zusatzzugmonster nerven einfach nur, das könnte der Vorgänger deutlich geschmeidiger und so bleibt First Class doch nur die "Second Class" hinter RRR.

Mittwoch, 2. November 2016

After Essen Party + Video

Gestern bei der "After Essen Party" in der Spielwiese sollten auch 10 Jahr Spielwiese zelebriert werden.

Komischerweise kamen nicht so viele Leute, wie in den Jahren zuvor. Vielleicht lag es an dem Dienstag, an dem die Spielwiese normalerweise geschlossen ist.

Trotzdem machte es reichlich Spaß vor allem Phalanxx in 2 Erklärrunden vorzustellen und auch noch eine Partie Quadropolis zu spielen.

Letzteres konnte nur bedingt überzeugen, aber es ist ja zu lesen, dass man es wirklich in der Expertenversion spielen sollte.
Also ist es noch zu früh, sich ein abschließendes Urteil zu erlauben.

Ganz frisch habe ich mir zu Phalanxx eine kleine Videopräsentation/-Erklärung produzieren lassen, aber schaut selbst: