Dienstag, 14. November 2017

11 Jahre Spielwiese Berlin

Die Spielwiese Berlin, Traffpunkt für Spieler und Autoren, besteht nun schon seit 11 Jahren.

Michael, der Macher dahinter ist schon lange ein guter Freund geworden. Er bot uns Autoren eine Anlaufstelle, um Prototypen in der Montagsrunde zu testen.

Mittlerweile ist die Montagsrunde auch überregional bekannt, sodass sich ständig auch neue, ausländische Autoren einfinden, auch wenn sie nur kurz in der Stadt sind.
Das belebt und sorgt für viele frische Ideen.



Am 13.11.2017 lud Michael zur "after Essen Party" und einige sind gekommen.


Jeff hielt eine tolle Rede und bereitete eine Übersicht vor, auf der die meisten Spiele zu sehen waren, die es nach dem Test in der Spielwiese tatsächlich in die Schachtel geschafft hatten.

Montag, 6. November 2017

Phalanxx gewinnt den Bronzenen Strephan 2017

Den was? Fragen sich vielleicht einige, aber lest selbst:

"Nov 4: GOLDENER STEPHAN 2017: Publikumspreis für Eskapismus, Nerdkultur & Phantastik (PEN&P) – Die Gewinner!
Genau jetzt in diesem Moment hat die Bekanntgabe der PEN&P-Ergebnisse auf der allerletzten "DIES LUDI" (Link) geendet. Der passende Moment, um mit der Auswertung der Abstimmung zu beginnen :-D Diesmal wird es multimedial, denn nicht nur dass ich im Verlauf der Woche die einzelnen Abstimmungsergebnisse hier im Blog prozentgenau bekanntgebe, ihr bekommt auch was auf die Ohren ;-) Denn eine Übersicht der Preisträger inklusive einer fachkundigen Einschätzung erfolgt diesmal auch im Podcast meines geschätzten Blogger-Kollegen Greifenklaue (Link). Außerdem plant auch eine Szene-Youtuberin ein Video über die Ergebnisse, da weiß ich aber noch nicht ob/wann das kommt. Nun aber genug drumherum gelabert, jetzt geht es los..."

Heißt es auf der Webseite "Nerds gegen Stephan"

Mittwoch, 8. März 2017

Porto Card thago

Ich freue mich euch mitteilen zu können, dass Porto Carthago als Kartenspiel (Arbeitstitel: Porto Card thago) in Zusammenarbeit mit Game's up vermutlich im Herbst 2017 erscheinen wird.

Dieser Test machte Lust auf mehr - ihr könnt gespannt sein!

Sehr schönes Dienstagmorgentreffen und Testen mit Jeff Allers und Ralph Bienert. Sicher, das Spiel benötigt noch Feinschliff und viel Arbeit, aber das Potential ist deutlich ersichtlich.

Dienstag, 24. Januar 2017

Die Steinzeit in Japan

Nachdem meine Frau letzten Freitag einige Arbeitskolleginnen zu uns nach Hause zum Spieleabend eingeladen hat, bin ich ins NHU zum Spieletreff "geflohen". Wir haben auch nur 6 Stühle bei uns :-)

Nach einer Aufwärmrunde Stone Age, das immer noch gerne gespielt wird, konnte ich das hoch gehandelte und für mich neue Spiel Nippon, aus der What's Your Game Schmiede Kennenlernen.

Leider waren wir nur zu zweit am Tisch, denn das Spiel soll wohl mit mehr Spielern (noch) besser sein, aber was solls.
Gegenüber Madeira vom gleichen Verlag - zu dem ich nie den rechten Zugang bekam, finde ich mich in Nippon deutlich besser zurecht.

Vor allem das Nehmen von Figuren und damit verbundene Taktieren macht sehr viel Spaß. Dieses Element hätte noch stärker herausgestellt werden müssen, denn letztendlich bestimmt die Figurenfarbe nur, wieviel Strafgeld ich zahlen muss.

Ebenfalls hat mir der Spielrhythmus sehr gut gefallen - dss es keine starren Runden gibt und man nicht gleichzeitig "Konsolidieren" muss. Die Entwicklungen und Verzahnungen auf dem eigenen Tableau und auf den Fabriken machen ebenfalls Spaß.

Auf der Negativseite landet die topographische Komponente mit den Mehrheitsverhältnissen in den Regionen, die starren Boni und der zweifelhafte Nutzen von Eisenbahn und Schiffen. Möglicherweise kommt das Element mit 3 oder 4 Personen mehr zu Tragen.

Die 4 Stunden, mit "Gastgeberablenkungen", Erklärung, Auf-, Abbau und Regelnachschlagen haben sich gut angefühlt!

Dienstag, 10. Januar 2017

Schulung in Gamedesign

Am Montag (2.1.2017) lud uns (Jeff und mich) ein Professor der Miami University ein, um ein Referat über Spieleentwicklung und Spieleproduktion zu halten. Nachdem Jeff über Spielentwicklung und ich über die Produktion geredet hatte, spielten wir mit den 8 Teams zu je 3-4 Leuten verschiedene einfache Spiele, um dann ein Feedback zu bekommen, was an dem Spiel Spaß macht und was eventuell nicht.
Bis Freitag hatten die Studenten dann Zeit, ein eigenes Spiel zu entwerfen und wir waren sehr gespannt, wie die Ergebnisse ausfallen würden.


Am Freitag (6.1.2017)  wurden Jeff und ich dann eingeladen, die Spielideen der Miami University Studenten zu begutachten und Feedback zu geben.
Es war klar, dass es sich nur um einfachste Ideen handeln könnte, denn es waren nur 4 Tage Zeit. Alle hatten ein Set an Materialien bekommen, dass sie benutzen könnten, oder das ihnen Inspiration liefern könnte, aber es dürfte auch jedes andere Material genutzt werden. Die meisten der 8 Ideen (8 Arbeitsgruppen) waren Laufspiele mithilfe von Würfeln und Ereigniskarten.
Eine Idee war aber herauszuheben: Es galt einen bestimmten Baustein zu greifen, nachdem man ein Kartenset gebildet hatte. Aus 2 gleichfarbigen Teilen setzt man ein Möbelstück zusammen. Dazu ein einfaches Kartendrafting. Das funktionierte zwar nicht 100%ig, aber mit kleinen Regeländerungen könnte man sich schon ein ganz gutes Spiel vorstellen.

Es hat uns und den Studenten wohl sehr viel Spaß gemacht.
Vor allem sollte das auch deren Begeisterung für Brettspiele entfachen. Vielleicht erfahren wir, ob das gelungen ist.

Donnerstag, 29. Dezember 2016

Das letzte Mal spielen in 2016 (vermutlich).
 In Blankenburg stand auch das Treffen mit sehr liebgewonnenen Mitspielern an.

Jeff hatte natürlich unser „Horde“ Projekt überarbeitet, obwohl ich gesagt habe, wir sollen erst mal im alten Design testen - aber er ist ja auch ein Bastler vor dem Herrn und hatte die Zeit. Jona war sehr angetan, und bis auf kleine Wertungsanpassungen und Details, die das Spielgefühl noch positiver gestalten gab es wenig zu maulen.

Zweites Spiel war 7 Wonders und für mich zum ersten mal mit der Cities Erweiterung. Wow - was da tolle Karten reingepackt wurden. Schon bei den ersten paar, die ich zu Gesicht bekam habe ich mich in die verliebt.
Reichte zwar nicht ganz zum Sieg, aber noch nie kam ich mit so wenigen wirklich eigenen Rohstoffen durch die Partie.

Und jetzt rutschen wir alle hoffentlich gut ins neue Jahr 2017!

Samstag, 3. Dezember 2016

Die Phalanxx marschiert ins NHU ein

Seit längerem schaffte ich es mal wieder zum Spieletreff ins Nachbarschaftshaus Urbanstraße (Neukölln).
Dort konnte ich gleich mein Phalanxx in einer 3er Runde vorstellen. Vor lauter Erklären und aufpassen, dass die anderen die Aktionen korrekt durchführen, verzettelte ich mich schnell bei meinem eigenen Spiel. So geht es mir allerdings sehr oft - also nichts ungewöhnliches. Das witzigste war, dass die Mitspielerin sich strikt weigerte, ihre eigenen Würfel zu reduzieren "nein - da verliere ich ja Geld! Das will ich nicht". Obwohl ich ihr das immer wieder empfahl. Sie würfelte zumeist ziemlich gut, sodass sie trotzdem einiges Sinnvolles tun konnte und am Ende gewann sie die Partie - zwar denkbar knapp - aber es reichte.

Als zweites Spiel hatte ich die Chance endlich das weitbeachtete Great Western Trail zu testen. Die beiden anderen kannten es bereits und so stand der Erklärung nichts im Wege.
Anfangs wirkt alle sehr Kleinteilig und überfrachtet, aber schon nach den ersten Durchgängen lüfteten sich die Schleier immer mehr. Es gibt wahrlich vieles zu Entdecken und auch wenn die Partie samt Erklären über 3 Stunden dauerte, so war sie doch nie langweilig. Nach und nach offenbarten sich meine Fehler, aber die erste Partie ist eh nur zum Kennenlernen da. Als wir dann auf der Zielgeraden waren, wurde klar, dass es nur noch um den zweiten Platz ging. Die Schlusswertung gestaltete sich als weiteres Monster und am liebsten hätte man mit diesem neu gewonnenen Wissen, gleich die nächste Partie folgen lassen, aber die Zeit war schon sehr weit fortgeschritten. Auch das Abbauen gestaltete sich langwierig - schnell geht fast gar nichts bei Great Western Trail.
Zum Thema muss ich noch ein paar Worte verlieren: das ist von vorne bis hinten drübergestülpt und lässt nur mit viel Wohlwollen Schlüsse auf die Abläufe zu.
Gegenüber Mombasa hat der gute Alexander Pfister noch eine Schippe draufgelegt, was die Komplexität und die Zahl der Stellschrauben angeht, aber scheinbar kommt das in der "Freakszene" gut an und auch ich kann mich dem schwer entziehen...